Pressestimmen:
Hessisch
Niedersächsische Allgemeine SCHWALMSTADT 31.1.2005
Einmal quer durch den Jazz - Steffen Dittmar
......Zudem
bewies Richard Roblee (Bandleader und Musikprofessor aus Würzburg)
bei einigen Stücken, dass er auch ein beachtlich guter Sänger
ist. Lokalmatador und Trompeter Jürgen Hahn überzeugte
mit kraftvollem und ausdrucksstarkem Ton und erhielt dafür
- wie auch seine Kollegen - immer wieder großzügigen
Szenenapplaus für virtuose Solopassagen.
Was eine Bassposaune ist und welch unterschiedliche Töne
und Klänge man darauf produzieren kann, zeigte Mathias Grabisch
in einem unglaublichen und etwa vierminütigen Solo.
In der Zugabe erklang schließlich noch die Melodie des bekannten
Jazz-Standards "It don't mean a thing if it ain't got that
swing". Und keine Frage: Die Hephatakirche swingte an diesem
Abend wie selten zuvor. Man konnte es an wippenden Knien und der
guten Stimmung des Publikums spüren. Als die Little Big Band
bei der zweiten Zugabe zu "Oh when the Saints go marching
in" noch eine Polonaise durch die Bankreihen veranstaltete,
wurde sie durch rhythmisches Klatschen des Publikums getragen
und auch anschließend mit lang anhaltendem Applaus belohnt.......
Fränkische
Landeszeitung Ansbach v.Jazz-Trio mit Bigband-Sound 11.3.2004
Iphofen: Vom Dixie bis zum Swing, vom Spiritual bis zum Bebop
und Hiphop - die Lieder der "Richard Roblee`s Very Little
Big Band" vermittelten den Gästen in der Vinothek von
Iphofen Lebensfreude, Temperament und die große Spielfreude
der drei Musiker.....
........Voll unter Dampf setzten die Musiker ihre Instrumente
bei "Runnin`Wild", und auch sie selbst kamen körperlich
dabei in Fahrt. Tief bewegt, melancholisch erklang die Eigenkomposition
"A sad Song". Mit viel Beifall, der auch innerhalb der
Stücke aufbrauste, unterstütze das Publikum das Trio
und forderte sie zu Höchstleistungen.
Nürnberger Nachrichten am 10.1.2003
.............Als "eine Art transparente, hochenergetische
Kammermusik, die extrem befriedigend zu spielen ist" charakterisiert
Posaunist Roblee den mitreißenden Sound seines Big-Band-Zwerges.
Man glaubt es ihm gerne: Verschwenderisch jammen die drei Bass-Experten
einstimmig, vielstimmig, gegenstimmig drauf los, daß die
Klangfarben ins Leuchten kommen. Dabei geht es um Traditionals:
"Down by the Riverside", "Oh when the Saints"
oder "Glory Hallelujah" sind so schwungvoll aufbereitet,
dass New Orleans nicht weit scheint.
Aufgelockert mit hübsch eingepassten Eigenkompositionen ist
"Goin` to the Roots" eine CD für jede Gelegenheit
- extrem befriedigend zu hören, was will man mehr?(Honeyland/Medienservice
Dietrich) ANJA BARCKHAUSEN.
Würzburger
Mainpost vom 22.4.1999
EINE REISE DURCH DIE JAZZGESCHICHTE
"Wer großartigen Jazz erwartete, wurde von Richard
Roblee`s "Very Little Big Band" nicht enttäuscht.
Zum neunten Mal trafen wiederholt die Stadtväter den richtigen
Ton, seit im historischen Rathaus jeweils im Frühjahr und
im Herbst, Kulturveranstaltungen stattfinden.
Freude an der Musik ist das Hauptanliegen der vier Vollblutmusiker,
die am Sonntagabend fast 100 Zuhörer mit ihrer Musik quer
durch alle Jazzepochen mitrissen. Das zu zeigen, gelang der Band
vom ersten Stück an.
Was über ihre musikalischen Fähigkeiten hinaus begeisterte,
war die pure Spielfreude der deutsch-amerikanischen Mannen auf
der kleinen Bühne. Ihr lockeres Auftreten machte sie nicht
nur sympathisch, sondern ließ keinen Besucher ruhig auf
seinem Stuhl sitzen. Sogar Bürgermeister Heinz Koch wippte
sachte mit dem Fuß. "Ich hätte mir nie Jazz in
mienem Rathaussaal denken können", bekannte er.
Wormser
Zeitung - 27. Febr. 2005
Geradezu blinde Harmonie
........"Von ihm habe ich viel gelernt, und er war mein Schüler",
sagte Roblee in charmantem Deutsch über Mathias Grabisch,
nachdem dieser eines seiner wunderbaren Soli hatte hören
lassen. Man glaubte das sofort angesichts der Laute, die Grabisch
aus seinem Instrument herauskitzelte. Er überzeugte nicht
nur mit den virtuosen Folgen warmer wie knarrender Töne aus
der Posaune, sondern mischte diese Töne teilweise sogar mit
seiner brummenden Stimme, was die Soli zu spannenden Zwischenspielen
machte.
Oft bestritten die beiden Posaunisten längere Passagen auch
alleine, wobei sie geradezu blind harmonierten und manches technische
Kunststückchen vorführten. Trompeter Jürgen Hahn
erweiterte das Klangspektrum um die hellen, reinen und absolut
sicher gesetzten Töne seines Instruments, die in ihrer technischen
Brillanz zahlreichen Kompositionen die Krone aufsetzten.
.........
Lauffener Anzeiger 16.2.09
Lauffen - Schon der Name Very Little Bigband macht lächeln.
Er zeigt Understatement und Humor, Haltungen, die eine gewisse
Distanz zu sich selber voraussetzen. Dazu gesellen sich Heiterkeit,
Spieltrieb und Experimentierfreude, herzerwärmende Freundlichkeit,
geradezu kindliche Begeisterungsfähigkeit und die Moderation
in deutscher Sprache mit liebenswürdig englischem Akzent.......
.......Eines der Anliegen von Roblee's Band ist die Übertragung
kammermusikalischer Intimität in die Jazzmusik. In Something
New veranschaulichen sie, wie sie das meinen. In solidarischer
Dreieinigkeit verwandeln sie ihre Instrumente in eine Art kommunizierende
Röhren, denen sie erlauben, miteinander ins Gespräch
zu kommen; sie entzücken ihre Zuhörer mit Stil und Ausdrucksvielfalt................
Main-Post
5.11.2007
Endlich auf CD: die Liebeserklärung an Iphofen
Richard Roblee`s Very Little Big Band stellte am Sonntag ihre neue
CD vor
Iphofen.Das hatten die Gottesdienstbesucher wohl so auch noch nicht
erlebt. Als sie am Sonntag die Kirche verließen, wurden sie
von drei seriösen herren im Anzug und Krawatte ausgerüstet
mit zwie Posaunen und einer Trompete, mit den Klängen von "Oh
When the Saints" recht schwungvoll begrüßt. Fast
fühlte man sich nach New Orleans versetzt und nicht in das
herbstliche Iphofen.
Lachen, Freude, erstes Mitwippen, Beifall und nach einem zweiten
Stück folgten etliche Zuhörer der Very Little Big Band
in die Verkündhalle des Rathauses. Dort stellte diese wohl
kleinste Bigband ihre neue Cd vor: "It`s called Iphofen".
Und damit gibt es sie nun auch zu kaufen; diese Liebeserklärung
des Posaunenprofessors Richard Roblee an seine neue Heimatstadt,
an das Paradies, wie er es in einem kurzen Pressegespräch bezeichnet........
...."Neues Land betreten, nach vorne blicken", das wollte
Roblee nicht nur mit dem Umzug nach Iphofen, sondern auch mit der
CD, übrigens die dritte der Band. Eine komplette CD ausschließlich
mit Eigenkompositionen präsentieren zu können, darauf
sind die drei Musiker besonders stolz. Und es rentiert sich, in
die Scheibe reinzuhören. Das swingt und jazzt. Schon bei den
wenigen Stücken am Sonntag im Rathaus war zu beobachten, wie
die Musik ansteckt, den Körper in Bewegung bringt und gute
Laune verbreitet. Neben den eingängigen Melodien steht immer
der Rhythmus im Vordergrund - ganz ohne Schlagzeug.
24.1107.Nördlingen:
Verylittlebigband begeistert in Reimlingen ein volles Haus.
(c.e.)Als ein wahrer Paukenschlag entpuppte sich die letzte Veranstaltung
des Nördlinger Kulturforums für dieses Halbjahr. Richard
Roblee´s Verylittlebigband begeisterte ein volles Haus im
Reimlinger Konzertstadel am Samstag Abend. Das Bläsertrio,
und wahrscheinlich "die kleinste Bigband der Welt" spielte
sich mit viel Charme, verblüffendem Bigbandsound und meisterlicher
Beherrschung der Instrumente in die Herzen der Zuhörer.
Dabei halten sich am Anfang des Konzertes Jürgen Hahn Trompete,
Mathias Grabisch Bassposaune und Richard Roblee Posaune noch ein
wenig zurück. Die Jazz Traditionals "Glory Hallelujah"
und "Down by the riverside" lassen dennoch aufhorchen.
Doch das Trio steigert sich im verlauf des Abends. Immer häufiger
tritt dabei der typische Bigbandsound in den Vordergrund. Dabei
bedient sich das Trio typischer Bläsersätze, Intervallen
und Harmonien von Bigbands so überzeugend, dass das Fehlen
von Schlagzeug, Piano, Gitarre locker kompensiert wird. Dies ist
im wesentlichen der Verdienst von Bassposaunist Mathias Grabisch.
Er ist das "Arbeitstier" im Ensemble und muß als
einziges Rhythmusinstrument für den "groove" sorgen,
mit einem "walking bass" auf der Posaune, bei dem mancher
Kontrabassist seine liebe Mühe hätte. Sein Tonspektrum
reicht von ungeahnten Höhen bis hin zu tief schmetternden
Bässen und - man staune- zwei Tönen gleichzeitig erzeugt
bei seinem fulminaten Solo in " i found a new baby".
Für die "running gags" des Abends sorgt Trompeter
Jürgen Hahn. Ob freiwillig oder nicht verweist er immer wieder
auf Stücke von der neuen CD, die aber unglücklicherweise
schon ausverkauft ist. Fast stereotyp, mit dem für ihn typischen
trockenem Humor, leidet er seine Kompostionen mit dem Hinweis
ein, dass nun ein Rhythmus gespielt wird, den man an diesem Abend
nur einmal zu hören bekommt. Beispielsweise bei "let
it flow", einem Moll-blues im ¾ Takt. Bei dieser wunderbaren
Komposition stellt durch virtuos gespielte Solopassagen Trompeter
Jürgen Hahn seine hohe Kunst des Trompetenspiels unter Beweis.
So trocken sein Humor, so trocken exakt und beneidenswert fehlerfrei
spielt er den Part der tragenden Melodiestimme.
Immer fröhlich, immer mitswingend, den Takt mit den Füssen
angebend, präsentiert sich ein bestens aufgelegter Richard
Roblee. Man darf ihn getrost als den "Grandseigneur"
der Posaune bezeichnen. Geboren in Seattle lebte er lange danach
in Hawai und begeleitete im Orchester namhafte Größen
wie Samy Davis jr. , Tony Bennett oder Henty Mancini. Seit 2003
ist er Professor an der Universität Würzburg. Charmant
und humorvoll führt er durch das Programm. Stets den Schalk
im Nacken erinnert seine Art zu singen ein wenig an Heinz Erhard.
Doch sein Trumpfass ist die Posaune. Man hört ihn immer ein
wenig heraus, den warmen weichen Klang, den er mit unnachahmlicher
Perfektion erzeugen kann . Viele der Eigenkompositionen sind von
ihm unter anderem eine Hommage an das Städtchen Iphofen der
Heimat Roblee´s.Südamerikanische Rhythmen, Funk und
immer wieder Swingtitel bis hin zu kammermusikalischem Jazz bietet
das Trio ein abwechslungsreiches Programm. Die Stimmung unter
den Zuhörern steigt zusehends und findet, unter frenetischem
Beifall gefeiert, in drei Zugaben sein Ende